Scutoria
Vorbemerkung: Zweck und AufbauInhalt

Leseprobe · Anwendungshilfe

Vorbemerkung

Zweck und Aufbau

Diese Anleitung zeigt, wie ein kleiner Betrieb Claude einrichtet und in den Arbeitsalltag holt, ohne sich dabei Schaden zuzufügen: welche Art von Zugang passt, wer ihn verwaltet, welche Einstellungen vor der ersten echten Aufgabe anzusehen sind, wie wiederkehrende Aufgaben abgelegt werden, wie ein Arbeitsgang von der Anfrage bis zum geprüften Ergebnis aussieht, und was nie hineingehört. Sie ist für Inhaberinnen, Geschäftsführer und Büroleitungen geschrieben — für Betriebe vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum mittleren Betrieb ohne eigene IT-Abteilung.

Diese Anleitung beschreibt die Oberfläche mit Stand 15. September 2026

Oberflächen veralten. Ein Menüpunkt wird umbenannt, ein Schalter wandert, eine Kontoart kommt hinzu. Deshalb trägt diese Anleitung ein Datum, und deshalb wird sie anders gepflegt als ein Handbuch der Reihe: einmal im Quartal wird sie durchgegangen, geänderte Bilder werden ersetzt, die Zeile oben wird hochgezogen. Wer den Online-Zugang nutzt, sieht die neue Fassung sofort; wer das PDF heruntergeladen hat, beim nächsten Herunterladen.

Die Angaben des Anbieters — Kontoarten, Rollen, Voreinstellungen, Aufbewahrung, Verbindungen — stammen von seinen eigenen Seiten und tragen jeweils die Seite, ihren Stand und das Abrufdatum. Die Bedienwege durch die Oberfläche sind am Bildschirm gegangen und mit Bildern belegt. Wo eine Angabe auf den geprüften Seiten nicht steht, sagt die Anleitung das; sie füllt die Stelle nicht mit einer Vermutung. Der Anhang „Unsicherheiten“ führt alles zusammen, was offen ist.

Was diese Anleitung nicht ist

Kein Ratgeber über Recht. Ob Ihr Betrieb ein bestimmtes Dokument in ein KI-Werkzeug eingeben darf, welche vertraglichen Zusagen des Anbieters Sie brauchen und was im Ereignisfall zu tun ist, entscheidet sich nicht an der Oberfläche. Für diese Fragen ist das Handbuch „KI im Unternehmen“ (Band 1 der Reihe) da; für die Regeln gegenüber der Belegschaft „KI-Richtlinien für die Belegschaft“ (Band 2). Diese Anleitung verweist an solchen Stellen mit Abschnittsnummer dorthin und erfindet nichts dazu. Sie ist keine Rechtsberatung.

Keine Aussage über den Anbieter, die nicht auf seiner Seite steht. Jede Angabe über Kontoarten, Datenverwendung, Aufbewahrung oder Verbindungen trägt Quelle und Abrufdatum. Was der Anbieter ändert, gilt ab dem Tag der Änderung — nicht ab dem Tag, an dem diese Anleitung es nachzieht. Für die wichtigste Einstellung, den Umgang mit Ihren Eingaben, sagt Abschnitt 3 deshalb ausdrücklich: sehen Sie selbst nach, heute.

Kein Ersatz für ein Regelwerk. Abschnitt 7 gibt drei Regeln für den Anfang, mehr nicht. Eine vollständige Nutzungsrichtlinie mit Freigabeverfahren, Einweisung und Nachweisen ist Gegenstand von Band 2 und des KI-Nachweis-Kits dieser Reihe. Diese Anleitung richtet ein; das Kit regelt.

Aufbau

Teil I ist eine einzige Seite: die vier Entscheidungen, die vor dem ersten Konto fallen. Teil II richtet ein — Konto und Zugänge (Abschnitt 2), die Einstellungen (Abschnitt 3), Projekte, Anweisungen und verbundene Ordner (Abschnitt 4). Teil III ist der Alltag: ein vollständiger Arbeitsgang (Abschnitt 5), die Ausschlussliste (Abschnitt 6), die Regeln, wenn Mitarbeitende dazukommen (Abschnitt 7), und der monatliche Durchgang (Abschnitt 8). Der Anhang enthält die Checkliste zum Ausdrucken (Abschnitt 9), die Unsicherheiten (10), das Glossar (11) und die Quellen (12).

Jede Einstellung bekommt drei Angaben: wo sie sitzt, was sie tut, warum sie einen Betrieb angeht. Die dritte ist die, wegen der diese Anleitung geschrieben wurde.

Wortwahl

Betriebskonto heißt in dieser Anleitung ein Zugang, den der Betrieb verwaltet und in dem mehrere Personen arbeiten — beim Anbieter sind das die Pläne Team und Enterprise. Einzelplan heißt ein Konto einer einzelnen Person (Free, Pro, Max). Verbindung heißt der Zugriff von Claude auf einen anderen Dienst, etwa eine Dateiablage oder ein Postfach; der Anbieter nennt das „Connector“. Projekt ist die Ablage für wiederkehrende Aufgaben mit dauerhaften Anweisungen und hinterlegtem Wissen. Die Bezeichnungen der Oberfläche stehen so, wie sie auf den Anbieterseiten stehen — englisch, mit der deutschen Entsprechung daneben —, weil die Hilfeseiten des Anbieters englisch sind und die Oberfläche je nach Spracheinstellung anders beschriftet sein kann.

Der Beispielbetrieb

Die Beispiele in dieser Anleitung beziehen sich auf eine erfundene Tischlerei mit acht Beschäftigten: eine Inhaberin, eine Büroleitung, ein Meister, vier Gesellen und ein Lehrling. Es gibt keine IT-Abteilung; die Büroleitung kümmert sich nebenbei um die Rechner. Alle Bildschirmfotos zeigen ein eigens dafür angelegtes Konto dieses erfundenen Betriebs; keine echten Kunden-, Personal- oder Betriebsdaten, keine Namen.

Quelle: Anthropic, Claude Help Center, „What is the Team plan?“, Seitenstand „Updated over 3 weeks ago“ (Abruf 8. September 2026), support.claude.com/en/articles/9266767-what-is-the-team-plan — für die Zuordnung der Pläne Team und Enterprise zum Begriff „Betriebskonto“.