Sicherheit · Wirtschaft · KI
Sicherheit, Wirtschaft und Technologie gehören zusammen. Wer sie zusammen denkt, führt seinen Betrieb in die Zukunft.
Für Betriebe ohne IT-Abteilung: Scutoria macht Informationssicherheit, Compliance und den Einsatz von KI verständlich und umsetzbar. Handbücher, Anwendungshilfen, Vorlagen und Online-Tools für die, die entscheiden müssen.
Quellenbasiert · keine Rechtsberatung
- SicherheitSchutz, der im Alltag funktioniert: verständlich, umsetzbar, nachweisbar.
- WirtschaftSicherheit als Vorteil im Wettbewerb: was sie kostet, was sie bringt, was zuerst dran ist.
- KINeue Technologie nutzen, ohne Daten, Ruf und Rechtssicherheit zu riskieren.
Produkte
Drei Linien, alle Titel. Was es gibt und was es kostet, auf einen Blick.
Alle Titel · 10 10 Titel: 4 Handbücher, 3 Anwendungshilfen, 3 Vorlagen und Kits. Wischen oder klicken: der gewählte Titel rückt in die Mitte.
Band 1
KI im Unternehmen
Das Handbuch für Unternehmensleitungen: Grundlagen, Einführung im Betrieb, Rechts- und Normenrahmen.
19 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1,5 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 3 · Grundlagen
- Begriff und Abgrenzung
- Anbieter, Werkzeuge und Kosten
- Leistungsfähigkeit, Grenzen und Rechte am Ergebnis
- Teil II · Abschnitte 4 – 7 · Einführung im Unternehmen
- Anwendungsfelder nach Funktionsbereich
- Stufen der technischen Einbindung
- Vorgehen bei der Einführung
- Interne Regelwerke und Schulung
- Teil III · Abschnitte 8 – 14 · Rechts- und Normenrahmen
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- Anwendungsbereich und Fristen der KI-Verordnung
- Transparenz- und Kennzeichnungspflichten
- Datenschutz
- Informationssicherheit
- Internationale Normen und Rahmenwerke
- Aufsicht und Sanktionen
- Teil IV · Abschnitte 15 – 19 · Anhang
- Selbstbewertung des Reifegrads
- Nicht getroffene Aussagen
- Offene Fragen
- Glossar
- Quellenverzeichnis
€ 49,00Zum Buch ›
Handbücher · A2
KI-Richtlinien für die Belegschaft
Regeln für die eigenen Leute: was darf hinein, was nie, wer gibt frei, wer schult. Das Gegenstück zum Richtlinien-Kit — der Band begründet, das Kit liefert die Vorlagen.
15 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 3 · Warum eine Regel
- Was eine Richtlinie leisten kann und was nicht
- Der Zustand ohne Regel
- Was Recht und Behörden verlangen — und was nicht
- Teil II · Abschnitte 4 – 6 · Die Entscheidungen vor dem Schreiben
- Wer darf, wofür, mit welchen Daten, wer gibt frei
- Freigabe neuer Werkzeuge
- Zugänge, Konten und Voreinstellungen
- Teil III · Abschnitte 7 – 10 · Die Regelung selbst
- Was hineingehört, Gegenstand für Gegenstand
- Schulung, Einweisung und Nachweis
- Inkraftsetzen und aktuell halten
- Wenn jemand dagegen verstößt
- Teil IV · Abschnitte 11 – 15 · Anhang
- Selbstbewertung des Regelungsstands
- Nicht getroffene Aussagen
- Offene Fragen
- Glossar
- Quellenverzeichnis
€ 39,00Zum Titel ›
Handbücher · A3
Was Ihr Großkunde von Ihnen verlangen wird
Für Betriebe, die selbst nicht erfasst sind und die Anforderung trotzdem bekommen — über den Einkauf ihres Auftraggebers. Was gefragt wird, was eine brauchbare Antwort ist, und was man vorher aufschreibt.
16 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 2 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 4 · Warum Sie gefragt werden
- Drei Gesetze, ein Mechanismus
- Ob Sie selbst erfasst sind — ein Wegweiser
- Wenn Ihr Kunde ein Finanzunternehmen ist
- Wenn Ihr Kunde Produkte mit digitalen Elementen herstellt
- Teil II · Abschnitte 5 – 8 · Was gefragt wird
- Der Fragebogen: vierzehn Themen, die wiederkehren
- Die Vertragsklauseln: acht nach der Durchführungsverordnung, neun plus sechs nach DORA
- Die Nachweise: was verlangt wird, was ein kleiner Betrieb leisten kann
- Die Register Ihres Kunden
- Teil III · Abschnitte 9 – 12 · Was eine brauchbare Antwort ist, und was Sie vorher aufschreiben
- Drei Antwortstufen
- Das Minimum, das jede Antwort trägt
- Schulung, Personal, Unterauftragnehmer, Standorte, Beendigung
- Was zu verhandeln ist — und wann „nicht anwendbar“ die richtige Antwort ist
- Teil IV · Abschnitte 13 – 16 · Anhang
- Selbstbewertung
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Handbücher · A5
Sicher ohne IT-Abteilung
Passwörter, Sicherung, Zugriff, Notfall — in der Reihenfolge und Tiefe, die Versicherer und Prüfkataloge von kleinen Betrieben abfragen. Das Fundament, ohne das alles andere auf Sand steht.
16 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1,5 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 3 · Worum es geht
- Warum Grundschutz vor KI kommt
- Was Prüfkataloge fragen — und warum sie sich gleichen
- Was Pflicht ist und was Empfehlung
- Teil II · Abschnitte 4 – 9 · Die vier Handgriffe
- Zugänge I: Passwörter und der Passwort-Manager
- Zugänge II: Zweiter Faktor, Verwaltungsrechte, wer geht
- Sicherung: was, wohin, wie oft — und der eine Test, den fast niemand macht
- Geräte und Updates
- E-Mail und Betrug
- Zuständigkeit, Regeln, Schulung
- Teil III · Abschnitte 10 – 12 · Wenn es passiert, und wer hilft
- Der Notfall: die erste Stunde und der erste Tag
- Meldewege und Anlaufstellen
- Dienstleister: was Sie von einem IT-Betreuer verlangen dürfen
- Teil IV · Abschnitte 13 – 16 · Anhang
- Selbstbewertung
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Anwendungshilfen · B1
Claude im Betrieb einrichten
Schritt für Schritt mit Bildschirmfotos: Konto, Zugänge, die Einstellungen, die zuerst zu prüfen sind, ein echter Arbeitsgang von Anfang bis Ende — und die Liste dessen, was nie hineingehört.
12 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitt 1 · Bevor Sie klicken
- Bevor Sie beginnen
- Teil II · Abschnitte 2 – 4 · Einrichten
- Konto und Zugänge
- Die Einstellungen, die zuerst zu prüfen sind
- Ordnung schaffen
- Teil III · Abschnitte 5 – 8 · Im Alltag
- Der erste echte Arbeitsgang
- Was nie hineingehört
- Wenn Mitarbeitende es nutzen
- Prüfen und nachhalten
- Teil IV · Abschnitte 9 – 12 · Anhang
- Checkliste
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Anwendungshilfen · B2
ChatGPT im Betrieb einrichten
Dieselbe Strecke für das zweite verbreitete Werkzeug: Geschäftskonto, Datenverwendung, Freigaben, Ablage.
12 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 2 · Entscheiden und anlegen
- Bevor Sie beginnen
- Konto und Zugänge
- Teil II · Abschnitte 3 – 5 · Einstellen und ordnen
- Die Einstellungen, die zuerst zu prüfen sind
- Ordnung schaffen
- Der erste echte Arbeitsgang
- Teil III · Abschnitte 6 – 8 · Regeln und nachhalten
- Was nie hineingehört
- Wenn Mitarbeitende es nutzen
- Prüfen und nachhalten
- Teil IV · Abschnitte 9 – 12 · Anhang
- Checkliste
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Anwendungshilfen · B5
Microsoft 365 Copilot im Betrieb einrichten
Copilot in Word, Outlook und Teams so einstellen, dass der Assistent nur sieht, was er sehen darf: Berechtigungen, Ablage, Freigaben. Schritt für Schritt mit Bildschirmfotos.
12 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitt 1 · Bevor Sie klicken
- Bevor Sie beginnen
- Teil II · Abschnitte 2 – 4 · Einrichten
- Lizenz, Rollen und Zugänge
- Die Einstellungen, die zuerst zu prüfen sind
- Ablage und Freigaben: was Copilot sieht
- Teil III · Abschnitte 5 – 9 · Benutzen und nachhalten
- Der erste echte Arbeitsgang
- Was nie hineingehört
- Wenn Mitarbeitende es nutzen
- Prüfen und nachhalten
- Checkliste
- Teil IV · Abschnitte 10 – 12 · Anhang
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Vorlagen und Kits · C1
KI-Nachweis-Kit
Nutzungsrichtlinie, Tool-Register, Schulungsnachweis und Kennzeichnungs-Checkliste — ausfüllfertig, damit ein Betrieb belegen kann, was er geregelt hat und wer geschult ist.
9 Abschnitte in 3 Teilen · etwa 48 Minuten Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitte 1 – 5 · Die fünf Nachweise
- Die Nutzungsrichtlinie und die Kurzfassung zum Aushängen
- Das Tool-Register und das Freigabeformular
- Der Schulungsnachweis
- Die Kennzeichnungs-Checkliste
- Die Inkraftsetzung
- Teil II · Abschnitt 6 · Einordnung
- Der Unterschied zum kostenlosen Muster der Wirtschaftskammer
- Teil III · Abschnitte 7 – 9 · Anhang
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Vorlagen und Kits · C4
Lieferanten-Antwortkit
Musterantworten, Selbstauskunft, Nachweismappe und Klausel-Prüfliste für die Sicherheitsfragebögen großer Auftraggeber. Für den Moment, in dem der Fragebogen im Postfach liegt und die Frist läuft.
11 Abschnitte in 4 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitt 1 · Bevor Sie antworten
- Warum Sie gefragt werden, und wie Sie antworten
- Teil II · Abschnitte 2 – 7 · Die sechs Dateien, in der Reihenfolge des Ausfüllens
- Vorher aufschreiben
- Der Fragenkatalog
- Die Selbstauskunft
- Die Nachweisliste
- Das Antwortschreiben
- Die Klausel-Prüfliste
- Teil III · Abschnitt 8 · Danach
- Wenn der Auftraggeber nachfragt
- Teil IV · Abschnitte 9 – 11 · Anhang
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
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Vorlagen und Kits · C6
KI-Nachweis-Kit: Kanzlei, Steuerberatung, Ordination
Das Nachweis-Kit mit den Besonderheiten von Kanzlei, Steuerberatung und Ordination: Verschwiegenheit, Mandanten- und Patientendaten, was der Assistent dort nie sehen darf. Ergänzt das Kit, ersetzt keine Rechtsberatung.
10 Abschnitte in 3 Teilen · etwa 1 Stunden Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
- Teil I · Abschnitt 1 · Was in den drei Berufen anders ist
- Berufsgeheimnis und Verschwiegenheit — was das Kit festhält und was nicht
- Teil II · Abschnitte 2 – 7 · Die Nachweise
- Die Nutzungsrichtlinie und die Ergänzungsblätter
- Was hier nie hineingehört — die drei Seiten
- Das Tool-Register und das Freigabeformular mit den besonderen Datenarten
- Der Schulungsnachweis — Hilfspersonen und Verschwiegenheitserklärung
- Die Kennzeichnungs-Checkliste für die Außenwirkung
- Die Kammer-Prüfliste und die Inkraftsetzung
- Teil III · Abschnitte 8 – 10 · Anhang
- Unsicherheiten
- Glossar
- Quellenverzeichnis
€ 79,00Zum Titel ›
Zum Shop › Kostenlos Acht Tools ohne Anmeldung: was zu Ihrem Betrieb passt, ob ein Text hineingehört, ob NIS2 Sie betrifft.
KI im Unternehmen
Das Hauptprodukt. Vier Fragen, eine Seite, fünf Handlungsfelder und der Inhalt: in einer Karte, mit Reitern.
Das Hauptprodukt · Band 1
Jetzt kaufen · € 49,00Leseprobe lesen
Sofort erhältlich. Zugang direkt nach der Zahlung. PDF und Online-Zugang, Rechnung per E-Mail.
Vier Fragen, in dieser Reihenfolge. So steht es auf der ersten Seite des Handbuchs.
-
Was bezeichnet der Begriff „künstliche Intelligenz“, und welche Werkzeuge stehen zur Verfügung?
Begriffsklärung, Marktübersicht und eine nüchterne Einschätzung dessen, was die Technologie leistet und was nicht.
So beantwortet es das Handbuch, Teil I „Grundlagen“ · 2 Abschnitte
- 1 Begriff und Abgrenzung frei lesen
- 2 Anbieter, Werkzeuge und Kosten
-
Welchen betrieblichen Nutzen können sie stiften und wo liegen ihre Grenzen?
Begriffsklärung, Marktübersicht und eine nüchterne Einschätzung dessen, was die Technologie leistet und was nicht.
So beantwortet es das Handbuch, Teil I „Grundlagen“ · 2 Abschnitte
- 3 Leistungsfähigkeit, Grenzen und Rechte am Ergebnis
- 4 Anwendungsfelder nach Funktionsbereich
-
Auf welchen Wegen lassen sie sich in einen bestehenden Betrieb einbinden?
Anwendungsfelder, technische Einbindungsstufen, ein Vorgehen zur Einführung und die erforderlichen internen Regelwerke.
So beantwortet es das Handbuch, Teil II „Einführung im Unternehmen“ · 3 Abschnitte
- 5 Stufen der technischen Einbindung
- 6 Vorgehen bei der Einführung
- 7 Interne Regelwerke und Schulung
-
Welche rechtlichen und normativen Anforderungen sind dabei zu beachten?
Rollenverteilung, Anwendungsbereich und Fristen der KI-Verordnung, Kennzeichnung, Datenschutz, Informationssicherheit, internationale Normen sowie Aufsicht und Sanktionen.
So beantwortet es das Handbuch, Teil III „Rechts- und Normenrahmen“ · 7 Abschnitte
- 8 Rollen und Verantwortlichkeiten
- 9 Anwendungsbereich und Fristen der KI-Verordnung
- 10 Transparenz- und Kennzeichnungspflichten
- 11 Datenschutz
- 12 Informationssicherheit
- 13 Internationale Normen und Rahmenwerke
- 14 Aufsicht und Sanktionen
Erst verstehen, dann einsetzen, dann absichern. Recht kommt zuletzt, aber es kommt — mit Datum und Fundstelle. Zu jeder Frage die Abschnitte, die sie ausführen.
Abschnitt 1 steht offen, ohne Anmeldung und ohne Kauf.Abschnitt 1 lesen
Welcher Band
Begriff und Abgrenzung
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in der Alltagssprache, im Recht und in der amtlichen Statistik unterschiedlich verwendet. Werden die Ebenen vermischt, entstehen Fehleinschätzungen über den eigenen Pflichtenkreis.
In der Alltagssprache bezeichnet „KI“ meist ein Textdialogsystem wie ChatGPT. Diese Verwendung ist verbreitet, hat aber weder rechtliche noch statistische Bedeutung.
Im Recht gilt die Begriffsbestimmung des Artikels 3 Nummer 1 der KI-Verordnung. Danach ist ein KI-System ein maschinengestütztes System, das mit unterschiedlichem Grad an Autonomie betrieben wird, nach seiner Einführung anpassungsfähig sein kann und aus den erhaltenen Eingaben ableitet, wie Ausgaben zu erzeugen sind — Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können.
Das maßgebliche Tatbestandsmerkmal ist das Ableiten. Ein System, das aus Eingaben erschließt, wie es antwortet, fällt unter die Definition. Ein System, das ausschließlich zuvor festgelegte Regeln ausführt, in aller Regel nicht.
Die amtliche Statistik misst wiederum Technologien: Textanalyse, Bilderkennung, Spracherkennung, Sprachgenerierung, maschinelles Lernen. Erhebungseinheit sind Unternehmen ab zehn Beschäftigten. Diese Systematik ist keine Rechtsdefinition und war nie als solche gedacht.
Was eine Richtlinie leisten kann und was nicht
Eine Nutzungsregelung ändert nicht, was ein KI-Werkzeug kann. Sie ändert, wer es wofür einsetzt, welche Angaben hineingelangen und wer die Folgen trägt.
Sie macht sichtbar, was ohnehin geschieht. Die deutsche Datenschutzaufsicht beschreibt den Ausgangszustand ungewöhnlich direkt: Ohne klare Regelungen bestehe das Risiko, dass Beschäftigte KI-Anwendungen „eigenmächtig und unkontrolliert“ nutzen, und es sei davon auszugehen, dass dies „derzeit Realität in vielen Unternehmen und Behörden“ sei. Eine Regelung, die dienstliche Werkzeuge benennt und Meldewege eröffnet, holt diese Nutzung aus dem Unsichtbaren.
Sie verlagert Entscheidungen dorthin, wo sie hingehören. Ohne Regelung entscheidet jede Mitarbeiterin im Einzelfall selbst, ob eine Kundenanschrift in ein fremdes System darf. Mit Regelung entscheidet das der Betrieb — einmal, vorab und für alle gleich. Die österreichische Wirtschaftskammer formuliert denselben Gedanken für die Werkzeugauswahl: Über die Zulässigkeit einer Anwendung entscheide allein die Unternehmensleitung.
Sie kann selbst eine Schutzmaßnahme sein, an die Rechtsfolgen anknüpfen. Nach dem Unionsrecht ist eine Information nur dann ein Geschäftsgeheimnis, wenn sie unter anderem „Gegenstand von den Umständen entsprechenden angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen durch die Person“ ist, „die die rechtmäßige Kontrolle über die Informationen besitzt“. Der Schutz hängt damit an einer Handlung des Inhabers, nicht allein am Wert der Information.
Eine schriftliche, bekannt gemachte und durchgesetzte Regel darüber, was in fremde Dienste eingegeben werden darf, ist der Sache nach eine solche Maßnahme. Eine gerichtliche Entscheidung, die eine KI-Nutzungsregelung ausdrücklich unter diesen Buchstaben fasst oder ihr Fehlen zum Verlust des Geheimnisschutzes führen lässt, wurde nicht gefunden. Der Zusammenhang bleibt deshalb eine Frage, die ein Betrieb für sich beantworten muss, und keine belegte Rechtsfolge (Abschnitt 13).
Drei Gesetze, ein Mechanismus
Der Fragebogen kommt nicht, weil Ihr Kunde Ihnen misstraut, und nicht, weil ein Gesetz Sie zu etwas verpflichtet. Er kommt, weil Ihr Kunde etwas belegen muss, das er ohne Sie nicht belegen kann: dass er die Sicherheitsrisiken kennt, die von seinen Lieferanten ausgehen, und dass er sie beherrscht. Dieser Abschnitt zeigt den Mechanismus an der NIS2-Richtlinie, weil er dort am deutlichsten formuliert ist. Die beiden anderen Rechtsakte — DORA für Finanzkunden, der Cyber Resilience Act für Herstellerkunden — folgen demselben Muster und werden in den Abschnitten 3 und 4 behandelt.
Die Richtlinie (EU) 2022/2555 richtet sich an die Mitgliedstaaten und über sie an „wesentliche und wichtige Einrichtungen“. Das sind Betriebe und Organisationen aus bestimmten Sektoren ab einer bestimmten Größe, dazu einige Arten von Einrichtungen unabhängig von ihrer Größe. Welche das sind, behandelt Abschnitt 2. Für diesen Abschnitt genügt ein Satz: In der Regel ist Ihr Auftraggeber eine solche Einrichtung, und Sie sind es nicht.
Die zentrale Bestimmung ist Artikel 21. Sein erster Absatz lautet:
„Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass wesentliche und wichtige Einrichtungen geeignete und verhältnismäßige technische, operative und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die Risiken für die Sicherheit der Netz- und Informationssysteme, die diese Einrichtungen für ihren Betrieb oder für die Erbringung ihrer Dienste nutzen, zu beherrschen und die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen auf die Empfänger ihrer Dienste und auf andere Dienste zu verhindern oder möglichst gering zu halten.“
Der Adressat jedes Satzes ist die Einrichtung. Nirgends in Artikel 21 steht ein Satz, der einen Lieferanten dieser Einrichtung verpflichtet. Was Sie bekommen, ist die Wirkung einer fremden Pflicht — und das ist der erste Satz, den Sie sich für jedes Gespräch mit Ihrem Kunden merken sollten: Die Anforderung hat einen Adressaten, und der sind nicht Sie.
Warum Grundschutz vor KI kommt
Wer sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Betrieb beschäftigt, stößt schnell auf eine Reihenfolge, die nicht verhandelbar ist: zuerst das Fundament der Informationstechnik, dann die Risiken, die neue Werkzeuge mitbringen. Band 1 dieser Reihe hat das in einem Satz gesagt und in fünf Punkten ausgeführt. Dieses Handbuch ist die Ausführung dieser fünf Punkte in der Tiefe, die ein Betrieb ohne IT-Abteilung braucht, um sie selbst umzusetzen — oder um zu prüfen, ob sein Dienstleister sie umgesetzt hat.
Band 1 stellt in Abschnitt 12 „Informationssicherheit“ fest, die Reihenfolge sei „fachlich vorgegeben: zunächst das grundlegende Fundament der Informationstechnik, danach die KI-spezifischen Risiken. Nicht ersatzweise.“ Vor jeder KI-spezifischen Maßnahme seien fünf Punkte zu ordnen, die „unspektakulär“ seien und „den überwiegenden Teil der tatsächlich eintretenden Vorfälle“ abdeckten:
Datensicherung, getrennt vom Netz vorgehalten, mit mindestens einmal erfolgreich erprobter Wiederherstellung. — Aktuelle Software auf allen Geräten — Betriebssysteme, Browser, Server, auch selten genutzte Geräte. — Zugänge: personengebundene Konten, Zwei-Faktor-Anmeldung, unverzügliche Sperrung bei Ausscheiden. — Zuständigkeit: eine namentlich benannte verantwortliche Person, auch wenn externe Unterstützung hinzugezogen wird. — Notfallregelung: festgelegte Erreichbarkeiten für den Fall eines Ausfalls.
Diese fünf Punkte sind die Gliederung von Teil II und III dieses Handbuchs: Zugänge (Abschnitte 4 und 5), Sicherung (6), aktuelle Software und Geräte (7), Zuständigkeit (9), Notfall (10 und 11). Dazu kommt ein Punkt, den Band 1 unter den KI-spezifischen Risiken führt, der aber jeden Betrieb trifft, ob er KI nutzt oder nicht: E-Mail und Betrug (8).
Lesen Sie, wie es geschrieben ist. Der Anfang von Abschnitt 1, unverändert aus dem Handbuch. Kein Fachchinesisch, keine Paragrafen auf Seite eins. Jede Zahl und jede Rechtsaussage im Buch trägt Quelle und Abrufdatum. Die Quellenzeilen sehen Sie in der Leseprobe.
Der ganze Anfang, mit den Quellenzeilen, so wie er im Buch steht.Abschnitt 1 vollständig lesen
Lesen Sie, wie es geschrieben ist. Der Anfang von Abschnitt 1, unverändert aus dem Handbuch. Kein Fachchinesisch, keine Paragrafen auf Seite eins. Jede Zahl und jede Rechtsaussage im Buch trägt Quelle und Abrufdatum. Die Quellenzeilen sehen Sie in der Leseprobe.
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Lesen Sie, wie es geschrieben ist. Der Anfang von Abschnitt 1, unverändert aus dem Handbuch. Kein Fachchinesisch, keine Paragrafen auf Seite eins. Jede Zahl und jede Rechtsaussage im Buch trägt Quelle und Abrufdatum. Die Quellenzeilen sehen Sie in der Leseprobe.
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Lesen Sie, wie es geschrieben ist. Der Anfang von Abschnitt 1, unverändert aus dem Handbuch. Kein Fachchinesisch, keine Paragrafen auf Seite eins. Jede Zahl und jede Rechtsaussage im Buch trägt Quelle und Abrufdatum. Die Quellenzeilen sehen Sie in der Leseprobe.
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Die Aussagen stehen so im Handbuch, Abschnitt 15 „Selbstbewertung des Reifegrads“, mit Bewertungsmaßstab, Auswertung und Ableitung der Maßnahmen. Der Index zeigt, welche Abschnitte dazugehören.
Wo steht mein Betrieb bei KI? Die Selbstbewertung aus dem Handbuch: fünf Handlungsfelder, ein Profil.Kurzcheck starten
19 Abschnitte in 4 Teilen, der letzte Teil ist der Anhang mit 5 Abschnitten.
Teil I Grundlagen
- 1Begriff und Abgrenzungfrei
- 2Anbieter, Werkzeuge und Kosten
- 3Leistungsfähigkeit, Grenzen und Rechte am Ergebnis
Teil II Einführung im Unternehmen
- 4Anwendungsfelder nach Funktionsbereich
- 5Stufen der technischen Einbindung
- 6Vorgehen bei der Einführung
- 7Interne Regelwerke und Schulung
Teil III Rechts- und Normenrahmen
- 8Rollen und Verantwortlichkeiten
- 9Anwendungsbereich und Fristen der KI-Verordnung
- 10Transparenz- und Kennzeichnungspflichten
- 11Datenschutz
- 12Informationssicherheit
- 13Internationale Normen und Rahmenwerke
- 14Aufsicht und Sanktionen
Teil IV Anhang
- 15Selbstbewertung des Reifegrads
- 16Nicht getroffene Aussagen
- 17Offene Fragen
- 18Glossar
- 19Quellenverzeichnis
Tools
Acht Tools kostenlos und ohne Anmeldung, neun weitere mit Premium. Zwei Minuten im Browser, bevor Sie das Buch lesen, oder danach.

Was passt zu meinem Betrieb?
Sechs Fragen, dann ein Vorschlag, womit Sie anfangen.
2 Min · kostenlosCheck starten
Fällt mein Betrieb unter NIS2?
Zehn Fragen, dann eine Einordnung nach dem NISG 2026, mit Fundstelle unter jeder Aussage.
3 Min · kostenlosCheck starten
Muss ich das kennzeichnen?
Sechs Fragen zu Chatbot, Bildern und Texten, dann eine Einordnung nach Art. 50 KI-VO mit Fundstelle.
3 Min · kostenlosCheck starten
Wo steht mein Betrieb bei KI?
Die Selbstbewertung aus dem Handbuch: fünf Handlungsfelder, ein Profil.
5 Min · kostenlosKurzcheck starten
Darf das hinein?
Drei Fragen zur Aufgabe, dann Grün, Gelb oder Rot mit Begründung.
1 Min · kostenlosAmpel öffnen
Steht da etwas Persönliches drin?
Text einfügen, Namen und Nummern werden markiert. Im Browser, nichts wird gesendet.
1 Min · kostenlosText prüfen
Wie sicher ist unsere Anmeldung?
Acht Fragen zu Passwörtern und zweitem Faktor, dann drei Schritte.
3 Min · kostenlosCheck starten
Was wäre morgen weg?
Sechs Fragen zur Datensicherung, dann ein Übungsplan zum Drucken.
3 Min · kostenlosCheck startenEinordnen und absichern kostenlos, vorbereiten mit Premium. Ohne Konto wird nichts gespeichert.Alle Tools ›
Fragen und Kauf
Was Sie vor dem Kauf wissen wollen, und die Rückseite des Buchs mit dem Preis.
Band 1 · Rückseite
KI im Unternehmen
Das Handbuch für Unternehmensleitungen: Grundlagen, Einführung im Betrieb, Rechts- und Normenrahmen.
PDF · Online-Lesezugang · Arbeitsblatt zur Selbstbewertung · Aktualisierungen dieser Auflage · Rechnung per E-Mail
Zahlung über Stripe. Zugang und Rechnung kommen direkt danach per E-Mail.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. KI im Unternehmen ist ein Handbuch: allgemeine Information, eingeordnet und mit Quellen versehen. Es ersetzt keine Prüfung Ihres Einzelfalls und enthält keine verpflichtenden Dokumente.
Was bekomme ich genau?
Das vollständige Handbuch als PDF zum Herunterladen und als Online-Lesezugang über einen persönlichen Link: 19 Abschnitte in 4 Teilen, der letzte Teil ist der Anhang mit 5 Abschnitten. Die Rechnung kommt per E-Mail.
Was passiert, wenn sich etwas ändert?
Aktualisierungen innerhalb dieser Auflage erscheinen im Online-Zugang, das PDF wird beim nächsten Download erneuert.
Für wen ist das Handbuch nicht gedacht?
Für Hersteller, die KI-Systeme selbst entwickeln, und für Betriebe mit eigener Rechts- oder IT-Sicherheitsabteilung. Es ist für Unternehmensleitungen geschrieben, die fertige Tools beziehen, einsetzen und dafür geradestehen.
Wie schnell habe ich Zugriff?
Unmittelbar nach der Zahlung. Der Zugangslink kommt per E-Mail und lässt sich jederzeit neu anfordern.
Für Sie, wenn
- Sie einen Betrieb führen, vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum mittleren Betrieb, ohne eigene IT-Abteilung.
- Ihr Betrieb allgemein verfügbare KI-Tools einsetzt oder einsetzen will.
- Sie wissen wollen, was belegt ist, was offen ist, und was Sie jetzt tun.
Wie die Inhalte entstehen und wer dahintersteht: Über Scutoria.